Sankt Martin … und warum er so aktuell ist

Date: 4. November 2015 Posted by: MichWitz In: Blog

In wenigen Tagen ist es wieder so weit. Allerorts finden die beliebten Martinsumzüge statt. Die Kinder freuen sich und die Mütter und Väter freuen sich, dass die Kinder sich freuen. In den Schulen und Kitas wird die Geschichte von Sankt Martin erzählt und aufgezeigt, warum Anfang November solche Lampionumzüge die Städte und Dörfer erhellen.

Selbst ich, als komplett religionsbefreiter Mensch, kenne die Geschichte des Ritters, der seinen Mantel teilte, damit ein Bettler sich damit wärme konnte. Kurz, das Teilen mit den Bedürftigen wird hier gefeiert.

Und genau darum geht es hier – es geht um Menschen, um bedürftige Menschen – und es geht um Länder, die die Möglichkeit haben zu teilen. Zu teilen, ohne dass es ihnen wirklich weh tut. Sind wir ehrlich – geht es uns im November 2015 schlechter als im November 2014, 2013 etc.?

Dass ein Deutschland mit höherer Migrationsquote anders sein wird, als das Deutschland vor 10 oder 20 Jahren – Bestimmt. Dass es Unbelehrbare unter den neuen Bürgern gibt – sicher, und auch mich besorgt das. Und nicht minder besorgt mich der wütende Mob, der, fast wie bei Mary Shelleys Frankenstein, mit Fackeln und Baseballschlägern zum nächsten Flüchtlingsheim unterwegs ist. Mich besorgen die Flüchtlinge, die, mitten in Deutschland, Tag für Tag verprügelt werden, die Journalisten mit ähnlichen Schicksal und die abartig Kranken die immer neue Geschichten von geduldeten Vergewaltigungen und Diebstählen erfinden.

(Nachweise für brennende Flüchtlingsheime und Übergriffe auf Flüchtlinge und Journalisten einfach der gängigen Tagespresse entnehmen  – für die erfundenen Geschichten zu Vergewaltigungen und Diebstählen siehe – beispielhaft – hier und hier)

Es wird aufgeschrien, um  unsere Toleranz zu verteidigen – die Toleranz zu Homosexuellen zum Beispiel, oder die Gleichstellung von Frauen. Ironischer Weise, sind es genau diese Toleranzverteidiger, die noch vor wenigen Jahren Homosexualität verurteilt haben und für Frauen Kinder, Herd und Bett als Kernkompetenz feststellten. Welch Bigotterie.

Wir schaffen das! Klar, wer wenn nicht wir. Deutschland hat es geschafft nach ’45 Millionen Nazis und Mitläufer zu aufrechten Demokraten zu machen, hat es sogar geschafft einen ehemaligen Nazi-Funktionär als Kanzler zu integrieren, hat nach ’89 16 Millionen Neu-Bürger (incl mir) auf einen Schlag zu integrieren.

Wir schaffen das! Aber auch nur, wenn sich, nach solchen RICHTIGEN Sätzen, die Politik nicht direkt wieder wegduckt, sondern Gelder und Hilfen schnell und unbürokratisch bereit stellt, damit den MENSCHEN geholfen werden kann. Und zwar so geholfen, dass Integration direkt beginnen kann oder zumindest nicht direkt wieder, über Transitzonen und anderen Integrationsschranken, unmöglich gemacht wird. Wem nützt der heilige Gral der „schwarzen Null“ – nicht dem Arbeiter am Band, den Arbeitslosen, den Beamten, den Manager oder Unternehmer. Zumal, wenn diese für Menschenwürde erkauft wird.

Und wenn wir schon einmal dabei sind, könnten wir versuchen, auch jene integrationsunwillige „Urdeutsche“ zu integrieren, bevor diese wieder mordend durch die Lande ziehen, Wohnhäuser abfackeln und Andersdenkende zusammenschlagen. Nur, was tun wir, wenn die Zahl dieser, die Zahl der ankommenden Flüchtlinge übersteigt? DAS macht mich zum besorgten Bürger!

tl:dr

Woche für Woche ziehen in verschiedenen Städten unsere Wutbürger durch die Strassen und wollen ihrer christliche Traditionen verteidigen. Lasst uns doch einfach – weil grad November ist – mit der christlichen Tradition ,die uns Sankt Martin auf den Weg gab, anfangen.

Ein sehr guter Leserbrief eines Polizisten aus dem Netz passt genau hier rein – https://polizeimensch.de/2015/09/leserbrief-gedanken-eines-polizeibeamten-zur-asylproblematik/

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